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Überlebenshilfe/Aide à la survie

Lernen - Helfen - (Über)Leben im Kongo


LHL unterstützt Projekte der sogenannten Entwicklungshilfe in Nigeria, in Burkina Faso, Togo, im Tschad, auf Madagaskar – und im Kongo. Wir sind gemeinnützig und die meisten Mitarbeiter ehrenamtlich tätig.


Ja, wir von LHL lernen.

Nämlich? Überlebenshilfe üben!

Was, im Ostkongo arbeitet Ihr? Ist das nicht zu gefährlich?“ Ja, für Amerikaner galt die Gegend lange Zeit als „die gefährlichste“ der Welt. So, als ob die eigenen Waffennarren ganz harmlos seien.

Richtig gefährlich im Ostkongo ist die unglaubliche Armut für viele Menschen. Nirgendwo auf der Welt hungern mehr Menschen als in diesem eigentlich fruchtbaren Landstrich. Seit Jahren ist der Kongo Schlußlicht auf der Liste der Hungernden in der Welt. Weltweit begehrt sind seine Roh­stoffe, die aus der Erde geplündert werden, von Konzernen, Soldaten und Rebellen. Für die Men­schen, die dort leben, ist das eine andere Welt. Sie verhungern zwar (noch) nicht. Aber genug zu es­sen ist auch nicht da. Die häufigste Geste vor dem Fremden aus dem Norden ist das Kreisen der Hand um den Bauch und dann zum Mund. Ja, endlich einmal satt essen...

Wir sind keine „Hungerhilfe“ und wir können leider nicht jedem helfen. LHL ist eine von vielen internationalen Organisationen im Ostkongo.


Was machen wir nun im Herzen Afrikas?


Lernen - Helfen - (Über)Leben einüben:

Wir beginnen bei den drängendsten Problemen:

  • Mit uns lernen Frauen Gemüsegärten anlegen und pflanzen Mango- und Avocadobäumchen um die Hütten, denn bisher werden häufig fast nur Maniok und Bananen angebaut..

  • Wir fördern Agroforstwirtschaft und Kompostierung statt Verbrennung von organischen Abfällen, denn die Ackerböden sind ausgelaugt. .

  • Unsere holzsparenden Lorenaöfen kann jeder bauen lernen. Tausende dieser raucharmen Lehmöfen werden schon genutzt, denn Haushaltsenergie Nr.1sind Holz und Holzkohle.

  • Wir fördern Aufforstungen, denn die Berglandschaft ist kahl.


Lernen - Helfen - (Über)Leben:

Agroforstwirtschaft, Volkshochschulen, Jugendarbeit

Wald-Feldwirtschaft ist unser Ziel. Bienenzucht zum Walderhalt, Nutzung der Früchte des Waldes. Unsere Partner haben schon Hunderttausende von Bäumchen für neue Wälder gepflanzt. Noch viel mehr soll gepflanzt werden. Demnächst wollen sie lernen, diese forstwirtschaftlich zu verwalten und nicht mehr nur abzuholzen. Die Gründung von Volkshochschulen steht bevor, um den armen Bauern, die oft des Lesens und Schreibens unkundig sind, Kenntnisse zur Verbesserung der Landwirtschaft und für den Naturschutz zu vermitteln. Die Kinder lernen den Naturschutz kennen. Wer könnte besser dafür geeignet sein als die heranwachsende Jugend? Zwei Waldkindergärten bestehen schon, mindestens drei weitere sind geplant. Und in den Dörfern: Jugendclubs für Naturschützer. Unsere Partner sprechen die Sprache des Volkes und wissen, wo Hilfe nötig ist.


Lernen - Helfen - (Über)Leben:

Arbeitsstellen schaffen

Durch die Baumschulen sind schon viele Arbeitsstellen entstanden. Neuerdings geht’s weiter durch die Gründung von drei Ziegeleien im Ostkongo. Mit Pressen belgischer Herkunft gibt’s jetzt pass­genaue Ziegelsteine, Dachziegel und Bodenplatten. Wer sie erstmals sieht, ist nicht nur begeistert, nein: „ganz aus dem Häuschen“: Kongolesen lernen das Staunen. Mit zwei dieser Ziegeleien wird eine „Stiftung für die Jugend“ gegründet. Mit dem Erlös soll eine Schule und weitere Jugendarbeit gefördert werden . Für die dritte Ziegelei entsteht mit Frauen und Männern aus Burhinyi im „UNO-Jahr der Genossenschaften 2012“ eine Genossenschaft.


Lernen - Helfen - (Über)Leben:

Tropische Heilpflanzen

Gerade mal tausend Spenden-Euro hatten genügt, um in Uvira am Tanganjikasee Frauen einer Kir­chengemeinde auszubilden im Anlegen von tropischen Heilpflanzengärten. Jetzt werden Salben, Tinkturen und Pülverchen zubereitet und über eine kleine Apotheke abgegeben. Auch wird viel Moringa gepflanzt, ein „Wunderbaum Afrikas“, der Heil- und Nahrungsmittel zugleich ist. Und „Artemisia annua“ gegen Malaria.


Lernen - Helfen - (Über)Leben:

Strom von der Sonne

Die meisten Dörfer haben gar keinen oder nur Generatorenstrom. Da, wo ein öffentliches Netz ist, kommt oft kein Strom aus der Leitung. Zwei junge Männer haben dank einiger kleiner Spenden gelernt Solarlampen zu bauen.

Fortsetzung demnächst: kleine „solare Homesysteme“, nicht nur für Licht, sondern zum Aufladen der Mobiltelefone, für Notebooks, Radios und, nun ja: zum Fernsehen, dem Fenster zur Welt.

Problem: Nachschub, Verzollung!


Lernen - Helfen - (Über)Leben:

Entwicklungspolitische Baustelle

Wie lernen wir Überlebenshilfe üben? Ganz einfach: Wir hören im Kongo zu. Wir sprechen mit den Menschen. Wir sehen, wo der Schuh drückt – oder ganz fehlt: die „Barfußgesellschaft“. Unsere Hilfe kommt bei den Menschen unmittelbar an. Sie ist sichtbar. Kongolesen sind notgedrungen Überlebenskünstler.

Weiterlesen: Kongobriefe auf www.jugendserver-niedersachsen.de .

Wollen Sie auch lernen Überlebenshilfe einzuüben? Ganz einfach: Mit Ihrer Spende sind Sie dabei. Wir senden Ihnen nicht nur eine Spendenbescheinigung, sondern ab und zu spannende Anleitungen wie unsere Partner Überlebenshilfe organisieren.

Mit Ihrer Unterstützung können wir Zuschüsse beantragen und so bei 10 Euro Spende rasch 100 Euro Projektmittel in den Kongo schicken.

Wie wir im Kongo Überlebenshilfe fördern: www.kongo.l-h-l.org

Bei uns kann jeder mitmachen, üben und lernen mit eigenen Ideen dem Leben wieder auf die Sprünge zu helfen! Fortsetzung: www.l-h-l.org oder, besser: eine Email schreiben, direkt anrufen, vorbeikommen.

Konto: 135 875 803 Volksbank Vechta,

BLZ 280 641 79 Stichwort bei Überweisungen: „Überlebenshilfe“. Bitte Adresse angeben!

Email: info@l-h-l.org

Tel. 0211-312608