Projekte 2011

Im Jahr 2011 kann LHL im Kongo verschiedene Projekte fördern.

Das BMZ hat im Juni das Projekt zur Gründung von 5 Ziegeleien bewilligt. Jeweils in Kilueka (Bas-Congo), Lubefu (Kasai-Oriental), in Nyangezi, Mushenyi und Burhinyi (Süd-Kivu) können Ziegeleien gegründet werden. Wir berichten demnächst mehr!

Die Bingo-Stiftung Niedersachsen fördert uns mit zwei kleinen Projekten in der Nähe von Uvira am Tanganjikasee und zwar bei den Reisfeldern von Kiliba. Erstens kann eine Reismühle angeschafft werden und zweitens wird ein Dusch- und Waschhaus vor allem für die Bäuerinnen gebaut. Auf dem Jugendserver Niedersachsen eine kurze Beschreibung des Projektes.

Burhinyi: Die Saat geht auf!

Ebenfalls von der Bingo-Stiftung Niedersachsen wurde das Gemüseprojekt in Burhinyi gefördert. Das ist inzwischen bereits abgeschlossen. Bericht und Photos (siehe unten) liegen vor. Auch dies ist auf dem Jugendserver Niedersachsen angekündigt. 


Am ersten Seminartag kam auch Mugoli, die Königin von Burhinyi, Schirmfrau der Seminare, die inzwischen glückliche Mutter von Zwillingen geworden ist!


1. Seminarort


2. Seminarort


Stolz präsentieren die Frauen die öffentliche Ankündigung des Seminars.


Und dann wird auch praktisch gearbeitet, auf den Feldern...


Gemeinschaftsarbeit - auch in Burhinyi werden erstmal die Felder gemeinschaftlich bestellt...


Und hier werden schon Hochbeete angelegt...


Die Ausbilder geben letzte Anweisungen...


Und siehe da, ein paar Wochen später bleibt der Erfolg nicht aus. Jetzt müssen die Keimlinge umgepflanzt werden...




Die Saat geht auf...




Prima Klima fördert uns für Aufforstungen in Kamanyola und Sange, nördlich vom Tanganjikasee, in Nyangezi und auf der Insel Idjwi im Kivusee.

Burhinyi: Lorena-Öfen - Afrikanische Selbsthilfe


Ist das Hilfe zur Selbsthilfe? Wir haben keinen Cent nach Burhinyi geschickt, sondern die Frauen haben die Dinge selbst in die Hand genommen. Sie wollten unbedingt lernen, wie der holzsparende Lorena-Ofen hergestellt wird. Antonius aus Uvira (siehe Photo ganz oben beim Gemüseseminar, neben der Mugoli) weiß, wie man  den Lorena-Ofen baut. Was tun? Die Frauen haben durchgerechnet. Wieviel würde solch ein Seminar kosten? Antonius braucht Fahrgeld, ein oder zwei Übernachtungen in Bukavu, Übernachtung und Verpflegung in Burhinyi - kein Problem - und ein bißchen Honorar, zusammen vielleicht 200 Dollar. Kann das finanziert werden? Ja, mit den Einnahmen von den ersten Genossenschaftsanteilen. Denn in Burhinyi gründet sich eine Genossenschaft, erst für die Ziegelei, dann aber auch als landwirtschaftliche Produktions- und Vertriebsgenossenschaft. Dadurch konnten über 50 Frauen von Burhinyi lernen, wie man Lorena-Öfen baut. Und wir können sicher sein, daß sich das allmählich in Burhinyi rumspricht. Weniger Holz und kein Rauch! Welch ein Fortschritt!


Das Gelände für die künftige Ziegelei wird vorbereitet - und bis die Ziegelpresse da ist, könnten doch eigentlich mit dem Lehm auch Lorena-Öfen hergestellt werden, oder?


Gesagt, getan - selbst organisiert von den Frauen Burhinyis, mit dem Ausbilder Antonius aus Uvira!








Der Ausbilder Antonius ist zufrieden mit seinen vielen Schülerinnen!


Na, ist das nicht spannend?


Und zum Abschluß ein Erinnerungsphotos. Burhinyi, September 2011.
Die Tage gehen in die Geschichte der Frauen Burhinyis ein.
Und das alles ohne Geld aus Europa!
Großartig!